Warum bekommen so viele Menschen trockene Hände?
Während der Herbst- und Wintermonate wird die Haut oft stärker belastet. Kalte Luft draußen und trockene, beheizte Luft drinnen sorgen dafür, dass Feuchtigkeit schneller aus der Haut verdunstet. Dadurch können sich die Hände trocken, gespannt und rau anfühlen.
Auch häufiges Händewaschen spielt eine wichtige Rolle. Wasser, synthetische Seife und Alkoholgele können die natürliche Schutzschicht der Haut angreifen. Dadurch verliert die Haut Fette und Feuchtigkeit, was zu Rötungen, Schuppen und kleinen Rissen führen kann. Besonders seit der COVID-19-Zeit haben viele Menschen hier verstärkt Probleme bekommen.
Außerdem haben bestimmte Berufe ein höheres Risiko für trockene Hände. Menschen, die viel putzen, im Pflegebereich arbeiten oder regelmäßig mit Wasser und Chemikalien in Kontakt kommen, merken oft, dass ihre Hände schneller austrocknen. Ohne gute Pflege kann die Hautbarriere schwächer werden und empfindlicher auf Reizungen reagieren.
Was passiert mit der Haut bei trockenen Händen?
Trockene Hände entstehen durch einen Mangel an Feuchtigkeit in der Oberhaut. Normalerweise hält die Haut Feuchtigkeit dank natürlicher Fette und Talg zwischen den Hautzellen zurück. Wenn diese Schutzschicht beschädigt wird, kann Feuchtigkeit schneller verdunsten und die Haut trocknet aus.
Die Folge ist, dass die Haut rau, empfindlich und manchmal sogar schmerzhaft wird. In schweren Fällen können Risse und kleine Einrisse entstehen, die die tägliche Nutzung der Hände unangenehm machen. Außerdem kann eine beschädigte Haut weniger gut vor Bakterien und äußeren Einflüssen schützen.
Deshalb ist es wichtig, die Haut regelmäßig mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Echinacea, Nachtkerzenöl und Vitamin E zu hydratisieren. Diese Inhaltsstoffe helfen, die Haut zu beruhigen, unterstützen die Wiederherstellung der Hautbarriere und helfen, Feuchtigkeit besser zu speichern.
Fachkundige Tipps für weiche und gepflegte Hände
1. Verwenden Sie eine feuchtigkeitsspendende Handmaske für die Nacht
Tragen Sie vor dem Schlafengehen eine großzügige Schicht Handcreme auf und tragen Sie Baumwollhandschuhe während der Nacht. So hat die Haut extra Zeit, sich intensiv zu regenerieren und zu hydratisieren.
2. Tragen Sie Handschuhe bei kaltem Wetter
Kalte Luft und Wind trocknen die Haut schnell aus. Durch das Tragen von Handschuhen beim Spazierengehen, Radfahren oder Sport schützen Sie die Haut vor Austrocknung und rauen Stellen.
3. Schützen Sie Ihre Hände beim Reinigen
Reinigungsmittel enthalten oft aggressive Stoffe, die die Haut reizen können. Gummihandschuhe helfen, die natürliche Hautbarriere besser zu schützen.
4. Verwenden Sie täglich eine nährende Handcreme
Eine Handcreme mit Aloe Vera, Vitamin E und Nachtkerzenöl hilft, die Haut geschmeidig und weich zu halten. Regelmäßiges Eincremen verhindert Austrocknung und verringert die Gefahr von Rissen.
5. Ziehen Sie bei schweren Beschwerden fachkundige Hilfe hinzu
Wenn trockene Hände schmerzhaft bleiben oder sich trotz guter Pflege nicht erholen, kann ein Dermatologe mit einer maßgeschneiderten Behandlung helfen.