Was ist Wachstumsschmerz?
Wachstumsschmerzen treten vor allem bei Kindern auf
Wachstumsschmerzen werden häufig bei Kindern im Grundschulalter beobachtet. Der Schmerz entsteht meist in den Beinen, Waden oder Oberschenkeln und tritt oft nach einem aktiven Tag voller Spielen, Sport oder Bewegung auf. Besonders betroffen sind Kinder, die viel rennen, springen oder intensiv draußen spielen. Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, ist er nicht direkt mit dem tatsächlichen Wachstum der Knochen verbunden.
Wann treten Wachstumsschmerzen auf?
Viele Kinder erleben Wachstumsschmerzen vor allem abends oder nachts. Tagsüber sind oft kaum Beschwerden spürbar, aber wenn der Körper zur Ruhe kommt, können Muskeln und Beine empfindlicher sein. Das liegt daran, dass Ablenkung wegfällt und Kinder die Spannung in ihren Muskeln stärker wahrnehmen.
Ursachen von Wachstumsschmerzen
Die genaue Ursache von Wachstumsschmerzen ist nicht immer klar. Es wird jedoch angenommen, dass intensive Bewegung, Springen, Rennen und Belastung der Muskeln und Gelenke eine Rolle spielen können. Wachstumsschmerzen sind meist vorübergehend und verschwinden von selbst wieder. Auch Muskelermüdung und eine erhöhte Empfindlichkeit in den Beinen können zur Entstehung der Beschwerden beitragen.
Symptome und Erkennung
Schmerzen in Beinen und Waden
Wachstumsschmerzen treten häufig gleichzeitig in beiden Beinen auf. Kinder geben meist an, dass ihre Waden, Oberschenkel oder Knie schmerzen. Die Muskeln können sich müde oder angespannt anfühlen. Manchmal beschreiben Kinder es als ein ziehendes oder stechendes Gefühl, das kommt und geht.
Besonders nach einem aktiven Tag
Nach dem Sport, Spielen im Freien oder langen Spaziergängen können die Beschwerden stärker sein. Die Muskeln haben dann mehr Leistung erbracht und können empfindlicher reagieren. Besonders anstrengende oder intensive Tage mit viel Bewegung scheinen die Wahrscheinlichkeit für Beschwerden zu erhöhen.
Wann besondere Aufmerksamkeit nötig ist
Bleiben die Beschwerden über längere Zeit bestehen oder treten Schwellungen, Rötungen oder Fieber auf? Dann ist es ratsam, einen Arzt zu kontaktieren, um andere Ursachen auszuschließen. Auch wenn die Schmerzen immer schlimmer werden oder das Kind tagsüber deutlich darunter leidet, ist eine zusätzliche Kontrolle empfehlenswert.
Linderung bei Wachstumsschmerzen
Wärme und Entspannung
Ein warmes Bad, eine Wärmflasche oder eine sanfte Massage kann helfen, verspannte Muskeln zu entspannen. Dies sorgt oft schnell für ein angenehmes Gefühl in den Beinen. Die Wärme fördert die Durchblutung, wodurch die Muskeln besser zur Ruhe kommen.
Ruhe und ausreichend Schlaf
Ausreichende Ruhe hilft dem Körper, sich nach einem aktiven Tag zu erholen. Ein guter Nachtschlaf unterstützt die Entspannung von Muskeln und Gelenken. Ein festes Schlafritual kann außerdem helfen, das Kind schneller zur Ruhe zu bringen.
Unterstützung mit Muskelcreme
Bei müden oder empfindlichen Muskeln kann eine natürliche Muskel- und Gelenkcreme Unterstützung bieten. Eine Muskelcreme auf Basis von unter anderem Arnika und Menthol hilft, die Durchblutung zu fördern und vermittelt ein angenehmes kühlendes oder wärmendes Gefühl auf den Beinen und Muskeln. Das kann besonders vor dem Schlafengehen wohltuend sein, damit sich das Kind entspannter fühlt.